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Nachdem ich bereis den größten Teil meines über 50 Jahre währenden Lebens vegetarisch unterweg war, habe ich mich vor einiger Zeit entschieden, dass mir der Vegetarismus nicht mehr genug ist - ich bin einen Schritt weiter gegangen und habe mich entschieden, vegan zu leben.

Als Mensch, der Tiere sehr liebt und der sich mit der Haltung von sogenannten "Nutztieren" auseinandergesetzt hat, konnte ich eigentlich keinen anderen Weg mehr einschlagen.

Natürlich war es anfangs schwierig, auf Milch, Joghurt, Quark, Käse, Butter, die meisten Lakritz- und Weingummisorten, Schokolade usw. usw. zu verzichten - und ja - für mich bedeutete es Verzicht.

Je tiefer ich mich aber in diese Materie einarbeitete, desto klarer wurde mir, dass die vegane Lebensweise in erster Linie keinen Verzicht, sondern eine Notwendigkeit darstellt - zumidest für mich.

Ich habe nie mit Begeisterung  gekocht oder gegessen  - die Auswahl für mich als Vegetarier war ja da auch nie so groß - hab ich zumidest immer gedacht.  Auf  jeder Party Baguette und Kräuterbutter, vielleicht auch mal den einen oder anderen Salat, das wars dann aber auch schon. 

Und jetzt als Veganer - da bleibt mir dann ja wohl nur noch das Baguette - Kräuterbutter und Salate - meist mit Mayonaise - fallen dann auch flach.

Also hab ich aus der Not eine Tugend gemacht und angefangen, ganz ganz viel zu kochen und selbst zuzubereiten und zwar so, dass es  auch dem "Nichtveganer" schmeckt und meist gar nicht auffällt, dass er grad vegan isst.

Ging die erste vegane Mayonaise noch so was von daneben - der zweite Versuch hat geklappt....

Ich bin mittlerweile so begeistert dabei, all die schönen Rezepte auszuprobieren, dass ich diese Erfahrungen mit euch teilen möchte.

Ich wünsche euch allen viel Spaß dabei und einen guten Appetit!

Beate

 

 


Alter: 55
 

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